Zukunftserwartungen der Holzindustrie normalisieren sich

15. November 2010 0 By admin

Auch das Holzgewerbe war von der, durch die amerikanischen Immobilienmärkte ausgelösten, Konjunkturschwäche betroffen. Auf die Krise folgte im Jahr 2009 die allmähliche Erntspannung der Lage in der Wirtschaft. Dabei konnte auch die Holzindustrie steigende Umsatzzahlen und Gewinne verzeichnen. Mittlerweile haben sich die Umsatzzahlen der Holz verarbeitenden Industrie auf einem hohen Niveau konsolidiert. Größere Zugewinne können in den kommenden Jahren, nach Lage der Dinge, wahrscheinlich nicht realisiert werden. Dementsprechend verhalten sind die Zukunftserwartungen der einzelnen Sparten des Gewerbes. Nach dem Ifo – Geschäftsklimaindex der Holzindustrie für das kommende Jahr zeigen sich zwischen den Sparten große Unterschiede.

Holzindustrie: Laubsägewerke und Spannplattenhersteller im Aufwind

Am pessimistischsten Blicken die mittelständischen und großen Unternehmen in der Herstellung von Tischlerplatten und Messebauteile auf das kommende Jahr. Bei beiden Sparten zeigte sich eine deutliche Verschlechterung des Geschäftsklimas. Dieses viel wieder auf sein durchschnittliches Niveau. Ein deutliches Zeichen dafür, dass nach den Auf- und Abwärtsbewegungen der vergangenen Jahre nun wieder etwas Normalität in die Holzindustrie einkehrt. Einen leichten Rückgang des Geschäftsklimaindex verzeichnete auch die Sägeindustrie für Nadelbaumarten.

Dagegen zeigte der Geschäftsklimaindex der Holzindustrie für das Jahr 2011 bei den Herstellern von Holzverpackungen sowie bei Spanplatten weiterhin einen Aufwärtstrend. Eine leicht verbesserte Zukunftserwartung zeigten auch Laubsägewerke. Die Geschäftslage in diesen Sparten wurde von den meisten Herstellern als gut eingestuft.

Inwieweit die Ergebnisse des Geschäftsklimaindex der Holzindustrie die Realität widerspiegeln, ist bei Experten der Branche derzeit noch äußerst umstritten. So stellen sich die derzeitigen Umsatzergebnisse der Unternehmen verschiedener Sparten der Branche als durchwachsen dar.