Zugluftstopper für Türen aus Holz: Diese Möglichkeiten gibt es

6. December 2012 0 By admin

Zugluftstopper für Türen aus Holz reduzieren Ihre Heizkosten, indem Sie die Kälte draußen halten. Von ganz einfach Zugluftstoppern bis zu solchen mit Absenkautomatik haben Sie vielfältige Möglichkeiten, Türen aus Holz abzudichten. Welche das sind, erfahren Sie hier auf Tischlerei24.com!

Zugluftstopper für Türen aus Holz

Um Zugluftstopper für Türen aus Holz unsichtbar einzubauen, muss mit einer solchen Oberfräsmaschine eine Nut in den Türboden gefräst werden. Darin verschwindet dann die Dichtung. © Robert Bosch GmbH, Presseservice

Während besonders bei Bädern Luftzirkulation über Lüftungsgitter für Türen aus Holz erwünscht ist, stört sie in anderen Räumen. Kostbare Wärme geht durch Zugluft verloren, wenn sich Holztüren zum Beispiel verzogen haben oder die alte Dichtung ausgedient hat. Zugluft ist nicht nur schlecht für die Gesundheit. Angesichts steigernder Energiekosten lohnt es sich, in Zugluftstopper für Türen aus Holz zu investieren. Für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es die richtige Dichtung.

Zugluftstopper für die Holztür

Zugluftstopper für die Holztür verhindern Zugluft am Türboden. Wie Sie Zugluft durch den Türrahmen (auch Zarge genannt) stoppen, lesen Sie im nächsten Abschnitt. Die am wenigsten aufwendige und günstigste Lösung für Tür-Zugluftstopper sind längliche Kissen, die vor die Türschwelle gelegt werden. Diese einfachen Zugluftstopper sind oft in Tierform oder als bestickte Kissenrollen erhältlich, ab sieben Euro aufwärts. Allerdings liegen sie im Weg und sind nicht sehr effektiv.
Zum selben Preis gibt es Zugluftstopper aus Polyäthylenschaum für unterschiedliche Türstärken. Sie werden unter die Tür geschoben und passend abgeschnitten. Obwohl sie recht effektiv vor Zugluft schützen, können sie auf dem Boden schleifen. Zudem passen diese Stopper nicht zur schönen, rustikalen Holzoptik.
Ideale Zugluftstopper für Türen aus Holz sind fast unsichtbare Türbodendichtungen. Die einfacheren Modelle mit Bürste oder Gummilippe kosten zwischen acht und 25 Euro. Sie können entweder an der Holztür festgeschraubt oder am Türboden eingenutet werden. In jedem Fall sollte dazu die Tür ausgehängt werden.

UNSER TIPP:
Damit der Zugluftstopper völlig unsichtbar ist, muss eine Nut bzw. Rille in den Türboden gefräst werden. Fall Sie kein geübter Heimwerker sind, sollten Sie diese Arbeit lieber dem Fachmann überlassen! Er hat auch das entsprechende Werkzeug.

Auch automatische Zugluftstopper können verschraubt und eingenutet werden. Durch die Automatik berührt der Gummi erst dann den Boden, wenn die Tür endgültig geschlossen ist. So kann es nicht zu Kratzern oder Schleifen kommen. Die 40 bis 50 Euro teuren Automatikdichtungen gibt es in verschiedensten Längen bzw. sind sie kürzbar. Einige dieser Zugluftstopper schützen darüber hinaus auch vor Schall.
Besonders für Altbauten eignen sich Türschwellen aus Holz. Sie fungieren als Zugluftstopper, wenn sie mit einer Dichtung ausgestattet sind, die sich bei geschlossener Tür an die Türwand anschmiegt.

Zugluftstopper für Türrahmen aus Holz

Zugluftstopper für Türrahmen aus Holz werden auch als Zargendichtungen bezeichnet. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten den Wärmeverlust zu verhindern. Die günstigste Variante ist das Einkleben von Gummidichtungen. Allerdings wird Gummi nach einer Weile brüchig und isoliert nicht mehr gut. Zudem löst sich der Kleber nach einiger Zeit.

UNSER TIPP:
Der Abstand zwischen Holztüren und Zargen wird als Spaltmaß bezeichnet. Das Spaltmaß benötigen Sie für den Kauf einer neuen Dichtung. Um es zu ermitteln, entfernen Sie die alte Dichtung und drücken Sie Knete zwischen Tür und Rahmen.

Eine dauerhafte und kostengünstige Alternative bieten daher Abdichtungsschienen aus Kunststoff oder Holz. Sie können entweder in einer Farbe gestrichen werden, die der Holzfarbe ähnlich ist. Oder Sie wählen einen Holzleiste derselben Holzart. Die Abdichtungsschienen werden in den Rahmen geschraubt, genagelt oder geklebt. Vor dem Kauf sollten Sie die Falzbreite der Tür ausmessen, um die richtige Dichtung zu finden. Türen mit Falz haben eine Stufe im Türblatt und Rahmen und schließen dichter als sogenannte Stumpftüren mit rechtwinkliger Kante.