Wie Handwerksunternehmen ohne Risiko an ihr Geld kommen

20. September 2010 0 By admin

Bauunternehmen

Bauunternehmen © RainerSturm-by-pixelio.de

Auch Bauunternehmen sind von der Plage der offenen Forderungen betroffen. Tischerlei24 erklärt, wie Bauunternehmen ohne hohes Risiko an ihr Geld kommen und dabei nicht an die Verschwendung des eigenen Kapitals denken müssen.

Risikolos offene Vermögensansprüche geltend machen

Nicht selten kommt es vor, dass sich Bauunternehmen mit offenen Forderungen und gebrochenen Verträgen herumschlagen müssen. Besonders in der Wirtschaftskrise ist es für Unternehmen noch härter geworden, auf ihre Liquidität zu kommen. Im Jahr 2009 fielen mindestens eine halbe Milliarde Euro an Forderungsausfällen an, die in diesem Fall lediglich das Bauhandwerk betreffen.

Dafür wurde die sogenannte Prozessfinanzierung ins Leben gerufen, bei der der Unternehmer Vermögensansprüche geltend machen kann. Der große Vorteil daran ist, dass das Bauunternehmen keine Angst vor der Verschwendung des eigenen Kapitals haben muss.

Subunternehmer in der Zwickmühle

Neben den Bauunternehmen sind die Subunternehmen besonders stark betroffen, da die Subunternehmer trotz dessen ihre Material- und Lohnkosten tragen müssen, und diese Kosten aus der eigenen Tasche zu finanzieren sind. Folglich steht der Subunternehmer vor der Schicksalsfrage, ob er nun seinen potenziellen Auftraggeber vergrault, oder der Insolvenz der eigenen Firma immer näher kommen will.

Einbeziehung eines externen Finanzdienstleisters

Sobald Bauunternehmen und Subunternehmen vor höheren Forderungen stehen, ist es von hoher Relevanz das exakte Prozesskostenrisiko zu kennen. Somit kann einerseits das eigene Risiko gemildert und anschließend das finanzielle Risiko an einen Finanzdienstleister ausquartiert werden.

Vorteil der Prozessfinanzierung:

Das Bauunternehmen bleibt somit von der Bildung von Rückstellungen verschont und kann seine Liquidität garantieren. Die finanziellen Mittel, die in mögliche Prozesskosten fließen würden, können somit für unternehmensbezogene Mittel genutzt werden.