Wärmedämmung: Möglichkeiten, Wege und Perspektiven Teil 3: Die Materialien

7. September 2010 0 By admin

In Folge 1 und 2 der Serie über den Themenkomplex Wärmedämmung wurden bereits die Dämmarten und die einzelnen Schalensysteme vorgestellt. In Folge 3 und 4 werden wir uns mit den verschiedenen Materialien beschäftigen.

Wärmedämmungs-Materialien und ihre Eigenschaften

Die Materialien zur Wärmedämmung werden in zwei Kategorien eingeteilt: in organische und anorganische Verbindungen. Organische Stoffe basieren auf Kohlenstoffverbindungen. Dies umfasst vor allem alle pflanzlichen und tierischen Stoffe. Anorganische Zusammensetzungen bilden die alle Nicht-Kohlenstoff-Verbindungen. Folgende Materialien werden zur Wärmedämmung eingesetzt.

Anorganische Dammstoffe:

  • Blähton
  • Glaswolle
  • Perlite
  • Schaumglas
  • Steinwolle
  • Mineralwolle
  • Vermiculite

Organische Dämmstoffe:

  • Baumwolle
  • Flachs, Kokos, Schilfrohr und Kork
  • Holzfaserplatten
  • Holzwolleplatten
  • Kalziumsilikat
  • Polystyrol und Polyurethan
  • Schafwolle
  • Zellulose


In den meisten Fällen wird neben der atomaren Zusammensetzung von Wärmedämmungen vor allem nach einem ökologischen Aspekt unterschieden. Viele Bauherren bestehen wegen der Umweltfreundlichkeit auf Wärmdämmungen aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen, wie bspw. Flachs und Kork. Für andere wiederum zählen nur die Kosten, die bei künstlich hergestellten Materialien, wie Polystyrol und Polyurethan meist geringer sind, und mit weniger Material eine höhere Wärmedämmung erreicht werden kann. Dennoch muss auch im Bezug auf die Stelle, an der die Wärmdämmung erfolgen soll, Rücksicht auf die Materialeigenschaften genommen werden. Manche Dämmstoffe lassen sich einfacher als andere verbauen und können sich der Umgebung besser anpassen.

Erfahren sie im nächsten Teil mehr über die weitestverbreiteten Dämmmaterialien und ihre Eigenschaft im Bezug auf Wärmedämmung, Ökologie und Haltbarkeit.