Terrassendielen aus Lärche: Günstig und robust

Ökologisch unbedenklich, leicht zu verarbeiten und mit einer ästhetischen hellen Optik: Terrassendielen aus Lärche haben vielerlei Vorteile im Außenbereich und sind aus diesem Grund eine gute Wahl, wenn Sie preiswerte Dielen auf der Terrasse verlegen möchten.

Eigenschaften der Terrassendielen aus Lärche

Bei der Lärche handelt es sich um ein Weichholz mit einer nur mäßigen Dauerhaftigkeit; sie ist jedoch die beständigste unter den Nadelhölzern. Im Holzhandel ist vor allem die sibirische Lärche verbreitet, da ihr eine höhere Festigkeit zugesprochen wird. Beide Holzarten sind jedoch in der Qualität vergleichbar; ein hoher Spätholzanteil, der sich an der Zahl der Jahresringe erkennen lässt, verspricht aber ein besonders robustes Terrassenholz.

Folgende Eigenschaften sprechen für Lärchenholz bei der Auswahl von Terrassendielen.

  • Der Hauptvorteil ergibt sich aus der natürlichen Beständigkeit der Lärche gegenüber Pilzen und Schimmelbefall.
  • Das Holz hat eine gelbliche bis rötliche Optik. Durch einen lasierenden Farbanstrich kann jedoch auch ein anderer Farbton erreicht werden. Die Lichtverhältnisse lassen das Holz schnell nachdunkeln.
  • Die Dielen lassen sich leicht handwerklich bearbeiten, was sich zur Verlegung im Terrassenbereich als vorteilhaft erweist.
  • Terrassendielen aus Lärche gibt es glatt geschliffen, aber auch mit einer sogenannten Antislip-Riffelung.
  • Die Lärche bietet Ihnen ein sehr gutes Preis-Leistung-Verhältnis: Die Kosten pro Quadratmeter beginnen bereits bei 12 Euro.

Pflege

Ähnlich wie bei anderen Holzarten, wie zum Beispiel der Douglasie, erhalten auch Terrassendielen aus Lärche mit der Zeit eine silbergraue Patina und neigen zu Rissbildung. Um die Farbe aufzufrischen und witterungsbedingten Schäden vorzubeugen, sollten Sie einmal pro Jahr Holzöl auftragen.

Allerdings hat der konstruktive Holzschutz in erster Linie eine vorrangige Bedeutung für die Langlebigkeit der Terrassendielen. Dies erfordert unter anderem auch eine fachgerechte Verlegung vom Tischler auf einer Unterkonstruktion aus der gleichen Holzart, womit ein einheitliches Quellverhalten erzielt wird, um dem Auseinandergehen der Dielen von den Balken vorzubeugen. Ein wasserdurchlässiger Aufbau, der gleichzeitig ausreichende Belüftung erlaubt, schützt die Dielen vor Feuchtigkeitsschäden.

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