Schallschutztüren Teil 3: Montagefehler beim Einbau von Schallschutztüren

22. September 2010 0 By admin
Schallschutztüren

Schallschutz vorhanden? - © somagrafix by stock.xchng

In Teil 2 der Serie über Schallschutztüren wurde bereits über die Montagebedingungen und den korrekten Einbau von Schallschutztüren gesprochen. Tischlerei24 berichtet in diesem Artikel über die gängigen Fehler, die bei dem Einbau von Schallschutztüren gemacht werden können.

Fehler im Einbau von Schallschutztüren

Beim Einbau der Schallschutztüren ist es von hoher Wichtigkeit, dass die Einbauanleitung genau befolgt wird, da schon der kleinste Fehler in der Ausführung minimale Lücken verursacht, die dann Schall durchlassen. Dabei gibt es 5 Wege, an denen der Schall durchdringen kann. Dies wäre über das Türblatt, die Zarge, die Abschlussfuge, den Bodenanschluss und den Falzraum.

Korrekte Anpassung des Anpressdrucks

Die korrekte Anpassung des Anpressdrucks ist beim Einbau besonders wichtig, da die Schalldämmung sonst verringert wird und ein Unterschied von bis zu 5-6 dB entstehen kann. Dass sich die Tür mit höherem Kraftaufwand schließen lässt, ist ganz dabei normal, da eine Mindestkomprimierung bei Schallschutztüren gegeben sein sollte.

Schallschutz dahin – bei zu geringer Bodendichtung und falscher Nut

Der Einbau der Schallschutztüren stellt einen Tischler vor viele Hindernisse. Wird unter anderem die Dichtung auf das Türfalzmaß gekürzt, kann es passieren, dass an den Seiten Lücken entstehen, an denen der Schall durchgelassen wird. Außerdem ist Vorsicht beim Einbau der Bodendichtung geboten, denn sobald die Aufnahmenut der Bodendichtung zu breit ausfällt, wird die Schalldämmung um 9 dB erheblich verringert. Dieser Fehler könnte vorkommen, wenn die Tür z.B. wieder instand gesetzt wird.

Verringerung der Schalldämmung um 10 dB bei falscher Abdichtung

Beim Einbau der Schallschutztür sollte das Abdichten der Zarge genau bedacht werden, da sonst enorme Lücken entstehen. Das Ausschäumen der Fuge alleine reicht nicht aus um die Schalldämmung zu garantieren. Es bedarf hier besonderer Rücksicht der Abdichtung, da es sonst bis zu einem Pegeldurchlass von 10 dB führen kann.
Wie der richtige Einbau der Zarge von statten geht, ist exakt in der Montageanleitung erläutert.