Schallschutztüren Teil 2: Wie bei dem Einbau von Schallschutztüren Montagefehler vermieden werden

Eine etwas ältere Schallschutztür!
Schallschutztüren - © Piovasco by stock.xchng

Nachdem in Teil 1 die Verwendung von Schallschutztüren und deren Kenngrößen diskutiert wurden, sollen nun die Montagebedingungen und deren Auswirkungen besprochen werden.

Montagebedingungen bei Schallschutztüren

Bei der Montage der Schallschutztür muss die Einbauanleitung strengstens beachtet werden, da sich die volle Funktion erst bei richtiger Integrierung entfalten kann.

Die folgenden 9 Punkte sollten bei der Montage von Schallschutztüren in Betracht gezogen werden. Allerdings handelt es sich hier nur um universelle Vorschriften, die eine Hilfestellung bei dem Einbau von Schallschutztüren geben sollen. Die höchste Priorität hat immer noch die Einbauanleitung vom Türhersteller.

  1. Damit die Dichtungen komprimiert werden können, muss das Türblatt plan sein.
  2. Die Falzluft darf max. 5mm bei gefalzten Türen betragen und 4mm bei stumpfen Türen.
  3. Die Auflagebreite der Schallschutztür auf der Dichtung sollte min. 7mm betragen.
  4. Aufpassen dass die Zarge nicht windschief ist.
  5. 2K-Montageschaum wird in die Zarge verfüllt, damit beidseitiges Abdichten gewährleistet ist.
  6. Anschließend werden die Stahlumfassungszargen mit Mörtel vergossen und beidseitig abgegossen.
  7. Nun wird die Anschlagseite mit Mörtel vergossen und der Rest mit Mineralwolle bzw. 2-K-Schaum ausgestopft und beidseitig abgedichtet.
  8. Die Bodendichtung sollte an z.B. eine Metallschiene anschließen und eine Bodenluft von 6mm ergeben. Diese Dichtungen sind nur für Schallschutztüren gedacht und funktionieren nicht auf Teppich oder Fliesen.
  9. Das Zargenfalz, welches sich am Fußboden befindet, muss exakt auf den Dichtlippen der Bodendichtung liegen.

Solange diese Stichpunkte eingehalten werden und die Einbauanleitung genau befolgt wird, kann beim Einbau von Schallschutztüren nichts schief gehen.

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