Parkettboden und sein Nutzen

Parkettboden
Parkettboden an seinen Fugen zu erkenenn © Paul-Georg Meister by pixelio.de

Parkettboden ist ein Bodenbelag für geschlossene Räume, der aus Holz besteht. Das Holz besteht in der Regel aus Hartholz, welches in kleinere Stücke zersägt wird und nach Mustern zusammengesetzt wird. Beim Parkettboden einbauen, muss die Holzfaser immer horizontal liegen. Holzböden, bei denen man die Jahresringe erkennt, nennt man Holzpflaster. Einen entsprechend großformatigen Boden aus Holz mit sehr langen Brettern bezeichnet man als Dielenboden. Parkett ist ein sehr hochwertiger Bodenbelag und benötigt zum Aufbau einen tragfähigen Untergrund. Holz ist ein hygroskopischer Baustoff und wirkt daher Raumklima regulierend. Durch die geschlossene Fläche ist es zudem auch sehr hygienisch.

Parkettboden Material

Typische europäische Holzarten die zum Parkett verlegen verarbeitet werden sind:
Ulme, Akazie, Hainbuche, Birnbaum, Apfelbaum und Edelkastanie.
Außereuropäische Holzarten die zum verarbeiten benutzt werden sind:
Kambala, Afzelia, Cabreuva, Jatoba, Eukalyptus, Kosipo, Landa und Peroba.

Bambusparkett ist sehr schön und recht exklusiv und eignet sich für jede Art der Raumausstattung. Bambus gilt als die umweltfreundlichste Holzart weltweit.

Bei Parkettboden mit mehreren Schichten kommen auch Holzwerkstoffe zum Einsatz. Bei einem Parkettboden kommen verschiedene Härtegrade vor, sie werden in “Brinell” angegeben.
Ein Parkettboden ist deutlicher teurer als zum Beispiel Laminatboden. Dafür kann ein Boden aus Parkett durch Schleifen und einer anschließenden Versiegelung mehrfach neu “renoviert” werden. Parkett ist zudem ein recht dauerhafter Bodenbelag. In vielen Schlössern findet man zum Beispiel immer noch sehr attraktiven Parkettboden, der durch viele Aufarbeitungen in Schuss gehalten wurde.

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