Parkettboden – eine Alternative zum Laminat

18. April 2011 0 By admin
Parkettboden

Parkettboden in seiner einfachen Form © Rafael Garcia-Suarez by flickr.com

Ein Parkettboden hat vielfältige Vorteile. Hierunter zählt unter anderem die Raumklimaregulierung. Die Dielen, die zumeist aus Hartholz (bzw. Massivholz) bestehen, können aus verschiedenen Holzarten bestehen. Gängig sind hierbei Eiche, Kirschbaum und Kiefer neben zahlreichen weiteren. Diese Hölzer vereinen auf sich die besten Eigenschaften, die für das Parkett benötigt werden. Wichtig zu beachten ist, dass die Hölzer gut verleimt sind, den nur so sind sie ebenso nützlich wie hygienisch. Es gibt aber auch die schalldämmende Eigenschaft, die bei diesen Böden geschätzt werden. Einige dieser Eigenschaften kann das Laminat ebenfalls vorweisen, jedoch ist die Natürlichkeit des Parkettbodens unangefochten. Mithin verzieht sich das Parkett etwas leichter doch mit einer guten Dampfbremse unter dem Parkett und einer hochwertigen Versiegelung darüber, sollte das kein Problem darstellen.

Parkettboden in verschiedenen Ausführungen

Der Parkettboden wurde mit dem 16. Jahrhundert erstmals im kunstvollen Stil gepflegt und errang schnell großes Ansehen bei den Herrschern und Wohlhabenden dieser Zeit. Die vielfältige, innenarchitektonische Ausstattung bot Platz für kunstvolle Ornamente und künstlerische Darbietungen bis hin zu Bildern und Szenen, die aus Holz gefertigt wurden. Das Massivparkett ist dabei die am häufigsten auftretende Art von Parkett, hierbei gibt es noch Varianten die vom Stab-, Mosaik- über das Lamp- bis zum Hochkantlamellenparkett gehen. Jede dieser Form unterscheidet sich in ihrer optischen Wirkung und Holzverarbeitung. Vor allem die Maße der verschiedenen Parketthölzer sind unterschiedlich. Neben dem Massivparkett gibt es noch Parkettdielen, Massivdielen und Tafelparkett. Letzteres gilt als die künstlerisch anspruchsvollste Variante. Dabei werden geometrische Muster aus Rauten und Sternen zu einer quadratischen Form verleimt und je nach Raumzweck arrangiert. Daneben wird Bambusparkett zunehmend beliebter, denn es gilt als umweltfreundlichste Holzart.

Parkettboden vom Profi

Der Parkettboden muss richtig behandelt werden und um Folgeschäden zu vermeiden sollte daher bereits beim Einbau auf alle Regeln der DIN 18356 VOB / Teil C geachtet werden. Das klingt erst mal kompliziert aber, wenn ein Fachmann für das Parkett verlegen engagiert wird, stellt dies kein großes Problem dar, den dieser sollte sich mit diesen Grundlagen seines Berufes auskennen.