Nadelhölzer in Deutschland: Tanne und Lärche

4. November 2010 0 By admin

Nadelhölzer in Deutschland, wie die Lärche sind ein beliebtes Material für die Holzverarbeitung! - © kinggordon0 by pixelio.de

Aufgrund ihrer hohen Belastbarkeit und vieler anderer guter Eigenschaften erfreuen sich Nadelhölzer nicht nur in Deutschland, sondern fast überall auf der Welt großer Beliebtheit. Auch Tannen und Lärchen machen hier keine Ausnahme. So sind die beiden Arten, neben Kiefern und Tannen zwei der kommerziell am häufigsten genutzten Nadelhölzer. Begründet liegt der Erfolg nicht nur in den baulichen und visuellen Eigenschaften des Materials. Auch das weite Verbreitungsgebiet trägt zu ihrem Erfolg bei.

Eigenschaften der Nadelhölzer Tanne und Lärche

  • Tanne: Tannen haben ihr Verbreitungsgebiet in Süd- und in Mitteleuropa. Es handelt sich um eine Baumart, die hauptsächlich in höheren Lagen wächst, aber auch in niedrigeren Lagen bereits erfolgreich kultiviert wurde. Das Holz der Tanne ist recht biegsam, vergleichsweise leicht und weich. Entgegen anderer Nadelhölzer ist das Holz nicht harzhaltig, was einige Vor- aber auch Nachteile in sich birgt. So trocknet das Material relativ schnell und kann gut mit Werkzeugen bearbeitet werden, hat dagegen aber Defizite bei der Witterungsbeständigkeit.
  • Lärche: Lärchen haben ein recht großes Verbreitungsgebiet. Die Bäume kommen neben Nord-, Mittel- und Osteuropa auch in Amerika und in Teilen Asiens vor. Lärchen wachsen auf dem Flachland überwiegend aber in gebirgigen Regionen wie den Alpen, den Appalachen oder Karparten. Wie das Holz der Tanne zeichnet sich das der Lärche durch gute Eigenschaften betreffend Trocknung und Verarbeitbarkeit aus. Zudem lassen sich auf der Oberflächenstruktur Lacke und Farben gut auftragen. Lärchenholz ist härter und schwerer als alle anderen Nadelhölzer.

Neben Tannen, Lärchen, Fichten und Kiefern kommen in Europa unter anderem auch Eiben vor, die für die für gewerbliche Zwecke allerdings weniger bedeutsam sind.