Lasermeter: Das digitale Aufmass

11. August 2010 0 By admin

Um einen Meter von einer Holzlatte abzutrennen, nimmt man einen Gliedermaßstab, oder auch umgangssprachlich einen Zollstock. Das war früher so und das ist auch heute noch so. Doch wenn man weite Strecken, Höhen und Winkel zu messen hat, wird es mühsam, zeitaufwendig und oft auch ungenau. Gut, das es mittlerweile eine digitale Lösung gibt – das Lasermeter.

Lasermeter: Funktionsweise

Die genaue physikalische Funktionsweise eines Lasermeter ist sehr komplex, lässt sich aber auch auf eine einfache Ebene herunter brechen. Ein Laserstrahl ist eine externe Lichtquelle, die sich vor allem durch drei Dinge auszeichnet. Erstens, sie besitzt ein kleines Frequenzspektrum mit nur eine Farbe und ist daher monochromatisch. Zweitens, sie ist kohärent. Drittens, durch ihre Ausrichtung und Bündelung weißt die Strahlung eine hohe Parallelität auf, weshalb auch über weite Strecken ein exaktes Bild entsteht. Einfach gesagt: Ein Laserstrahl wird los geworfen, und sobald er auf ein undurchdringbares Ziel trifft, kann das Gerät die Entfernung des Lasermeter zu diesem Punkt ermitteln. Durch einen Knopfdruck also kann in weniger als einer Sekunde eine Entfernung bestimmt werden.

Lasermeter: Anwendungsgebiete

Mittlerweile werden in fast allen Berufen Lasermeter benutzt, doch gerade im Innenausbau erweisen sie sich als besonders effektiv, um schnell für Flächen und Räume ein Aufmaß des benötigten Materialaufwands zu berechnen. Auch die Nivellierung von Oberflächen kann so gelöst werden. Viele Wasserwaagen haben heute schon eine Laservorrichtung, mit der man über mehrere Meter hinweg genau ausloten kann.

Daten und Fakten zum Lasermeter

Im Schnitt messen die gängigen Lasermeter auf einer Strecke von 50 -70 Meter mit einer Toleranz von +/- 1 – 1,5 mm genau. Die einfachste Ausführung eines solchen Gerätes ist schon ab circa 100 € zu erwerben. Die Zeitersparnis lohnt die Investition mittelfristig auf jeden Fall.