Laminat verlegen leicht gemacht

18. August 2010 0 By admin

In nahezu jedem Haushalt findet man heutzutage Laminatfußboden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Er ist pflegeleicht, ist mittlerweile als Imitat jeglicher Holzsorten, -farben und -Musterungen erhältlich und kostet nur ein Bruchteil seines großen Vorbilds, dem Parkettboden. Will man nun im einem Raum Laminat verlegen, muss man gut durchdacht vorgehen, damit am Ende ein gerader und dichter Fußboden im Zimmer liegt – an dessen Rändern es ebenfalls möglich sein sollte, Fußleisten anzubringen, die später keinen Zwischenraum zum Boden sehen lassen.

Eigenschaften und Arten von Laminatboden

Laminat besteht aus einem Trägermaterial mit einer dünnen Schicht darüber, die das Dekor aufgeprägt hat. Es ist in verschiedenen Stärken und Abriebfestigkeiten versehen. Es wird in den meisten Fällen schwimmend verlegt, was bedeutet, dass es nicht fest mit dem Untergrund verbunden wird. Außerdem gibt es die Möglichkeit die Platten miteinander zu verleimen oder mittels eines Klicksystems, das heute überwiegend genutzt wird zu verbinden. Ein großer Nachteil von Laminat ist, das wenn es an der Oberfläche beschädigt, wird nicht nachbearbeitet werden kann und an diesen Stellen leicht Flüssigkeit eindringen kann. Da jeder Raum ein anderes Klima besitzt, sollte das Material schon zwei Tage vor dem Laminat verlegen dort gelagert werden, um sich anzupassen.

Auf was beim Laminat verlegen zu achten ist

Vor dem Laminat verlegen sollte der Untergrund besenrein gesäubert werden. Im Anschluss wird eine Schutzfolie im Raum ausgelegt, die die offene Unterseite der Laminatpaneelen vor Feuchtigkeit schützt. Die meisten Laminatbodenarten haben heute das Trittschutzmaterial schon integriert. Da sich die Laminatfläche durch das Begehen noch setzt und ausdehnt, müssen Abstandshalter zwischen den Paneelen und den Wänden des Raumes montiert werden, um Spannungsfreiheit zu garantieren.

Laminat verlegen mit System

Nun wird in einer Ecke des Raumes mit dem Laminat verlegen begonnen. Hierzu wird die erste Paneele mit der Nutseite (die Nut wird vorher abgeschnitten) an den Abstandshalter für die Dehnfuge gelegt und eine Zweite an der anderen Seite mit einer weiteren durch leichtes Schlagen mit einem Hammer zusammengefügt. Hierbei sollte immer ein Stück Holz zwischen Hammer und Paneele liegen, um das Laminat nicht zu beschädigen. Der restliche Abstand zur Wand zur wird mit einer Stichsäge passgenau zugeschnitten und mit einem sogenannten Zugeisen zusammengezogen.
Das übrig gebliebene Ende der Laminatpaneele sollte es länger als 20 cm sein, bildet dann den Anfang der neuen Reihe. So entsteht zum einen eine feste Struktur und gleichzeitig ein synchrones Muster. Um die Dehnfugen zu verkleiden, ist es ratsam später Fußleisten anzubringen.