Die Herstellung von Spanplatten in 12 Schritten Teil 5: Der Abschluss

Oberfläche einer Spanplatte
Oberfläche einer Spanplatte - © Bernd Sterzel by pixelio.de

Im vorherigen Artikel wurde das Pressen des Spanguts bei der Herstellung von Spanplatten besprochen. Im fünften und auch letzten Teil dieser Serie wird nun auf die Akklimatisierung, das Besäumen und das Schleifen eingegangen.

Schritt 10: Die Akklimatisierung

Bevor es nun zu der Weiterverarbeitung und Fertigstellung der Spanplatten kommt, müssen diese erst einmal gelagert werden und sich akklimatisieren. Dass bedeutet, dass die Spanplatten sich der Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Umgebung anpassen müssen um weiter verarbeitet werden zu können.

Schritt 11: Das Besäumen

Nachdem die fast fertigen Spanplatten ausgekühlt und entspannt sind, können diese weiter aufgearbeitet werden.

Beim diesem Vorgang werden die ungleichmäßigen Kanten des Rohlings gerade geschnitten, einmal quer und einmal längs. Dazu werden bestimmte Kreissägen verwendet, die parallel geschaltet und dazu auf ein bestimmtes Maß gebracht werden müssen. Um den hohen Ansprüchen der Branche zu genügen, müssen die Spanplatten zum Abschluss hochwertige Oberfläche erhalten.

Schritt 12: Das Schleifen

Dabei wird zwischen zwei verschiedenen Schleifmaschinen unterschieden. Zum einen die Zylinderschleifmaschine, deren Außenfläche mit Schleifpapier besetzt ist. Zum anderen die Breitband-Schleifmaschinen, die nach einem Rollensystem aufgebaut sind. Dabei handelt es sich um endloses Schleifpapier, dass über Rollen läuft und durch eine bestimmte Geschwindigkeit und Stärke des Schleifpapiers das gewünschte Ergebnis erzielt. Meistens werden die Spanplatten in mehreren Arbeitsgängen durch die Schleifmaschinen geführt, um so die geeignete Oberfläche zu erhalten, die letztendlich noch beschichtet werden kann. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, erhält man das Endprodukt, die fertigen Spanplatten.

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