Der richtige Akkuschrauber für den Tischler Teil 2

Im ersten Teil der Akkuschraubertests wurden bereits die technischen Daten, die einen Akkuschrauber auszeichnen erläutert. Im zweiten Teil sollen sie nun die Entscheidungskriterien auf die Anforderungen im Betrieb angewendet werden.

Die Wahl der Akkuart

Die preisgünstigere Alternative bietet sicher der Nickel-Metallhydrid-Akku. Allerdings ist seine Laufzeit gegenüber der Lithium-Ionen-Version auch deutlich geringer. Der größte Nachteil aber ist, dass sich die Speicherkapazität mit jedem Ladevorgang ein wenig verringert, was Memory-Effekt genannt wird und der Akku irgendwann ausgetauscht werden muss. Sein Konkurrenzmodell hingegen weist eine höhere Leistungsdichte auf, was ein geringeres Gewicht, kürzere Ladezeiten und weniger Selbstentladung bedeutet. Es ist nahezu ohne Memoryeffekt unendlich oft wiederaufladbar.

Die Wahl des Drehmoments

Es ist gerade im Hinblick auf das Verbauen von langen oder dicken Schrauben sowie größeren Bohrlöchern ein entscheidendes Kriterium. Von 1o bis hin zu 80 NM reicht die Spanne an Drehmoment in Akkuschraubern. Als Richtwert sollte eine untere Grenze von 40 Nm angenommen werden. Alles, was darunter liegt, eignet sich lediglich für den heimischen Einsatz, wird einem professionellen Einsatz auf der Baustelle aber nicht gerecht.

Die Wahl der Spannung

Sie hängt mit allen anderen Faktoren maßgeblich zusammen. Sie hat Einfluss auf die für ein Drehmoment über eine bestimmte Laufzeit benötigte Kapazität. Durch diese kausale Kette wird die Spannung meist als Maßstab für die Wahl des Akkuschraubers herangezogen. Aber Vorsicht, auch hier gibt es durchaus verschiedene Ausführungen und alle technischen Daten sollten eingehend geprüft werden, bevor die Wahl getroffen wird.

Zum Abschluss der Serie, stellen wir eine Auswahl von Herstellern, ihren Geräten und was sie auszeichnet vor.

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