Der richtige Akkuschrauber für den Tischler Teil 1

25. August 2010 0 By admin

Akkuschrauber im Test

Professionell schrauben – © Forwardcom by Stock.xchng

Gerade im Innenausbau ist ein Werkzeug für den Tischler heutzutage unersetzlich: Der Akkuschrauber. Vorbei sind die Zeiten, da jede Schraube einzeln eingetrieben werden musste. Doch der Markt ist nahezu unüberschaubar geworden. Von 20 bis in die Hunderte von Euro reicht das Preissegment. Doch auf was ist beim Kauf zu achten und welche Geräte versprechen ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis? Ein Report in drei Teilen.

Eckdaten von Akkuschraubern, die bei der Wahl entscheidend sind

Vier Faktoren sollten über die Wahl eines Akkuschraubers entscheiden. Die Spannung, angegeben in Volt, das Drehmoment gemessen in Nm (Newtonmeter), die Bauart des Akkus, und natürlich die Akkulaufzeit selbst, die durch die Kapazität in Ah (Ampere-Stunden) beschrieben wird.

  • Spannung→ Akkuschrauber werden in verschiedenen Abstufungen angeboten. Zwischen 10,4 und 36 Volt liegt dabei die Betriebsspannung. Die gängigste Voltzahl beträgt 14,4 Volt, da sie das Mittel zwischen Größe, Gewicht und Leistung bildet. Die Betriebsspannung wird oft als Qualitätsmaß verwendet.
  • Drehmoment → das Drehmoment gibt an, mit welcher Kraft eine Schraube oder ein Bohrer in ein Material getrieben werden kann, ohne einen Stillstand des Gerätes zu erzeugen.
  • Kapazität → gibt Im Grunde die Laufzeit des Akkus wieder. Klein dimensionierte Akkuschrauber (oft in Stiftform für schwer zugängliche Stellen) haben meist nur eine Kapazität von 1,3 Ah, große Akkubohrer in T-Form bis zu 3 Ah, was eine höheres Drehmoment bei längerer Laufzeit zur Folge hat.
  • Laufzeit des Akkus → Sie hängt neben der Kapazität vor allem auch von der verbauten Akkuart ab. Zwei Varianten stehen hier zur Verfügung: Nickel-Metallhydrid (NiMH) und Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion).

Lesen Sie im zweiten Teil die Einzelheiten über die Entscheidungskriterien bei Akkuschraubern, die dem professionellen Tischler gerecht werden.