Bitte die Imprägnierung nicht vergessen

28. October 2010 0 By admin

Trotz der Dominanz von Massenware in den heimischen Wohnzimmern, Küchen und Schlafzimmern deutscher Haushalte, erfreuen sich individuell gefertigte Holzwaren vom Schreiner immer größerer Beliebtheit. Ob nun Parkettböden, Fenster, Türen oder Tische und Stühle – immer mehr Kunden gehen bei Bedarf nicht zu Ikea und Co., sondern zu ihrem Schreiner der Wahl. Bringen deren Stücke doch ein Stück Individualität in die moderne Wohnwelt. So schön die gefertigten Möbel und Baustücke auch sein mögen, die Qualität hat ihren Preis. Darum genießt auch die Pflege der Gegenstände einen besonderen Stellenwert. Einer der wichtigsten Aspekte ist die Imprägnierung des Holzes.

Imprägnierung beugt Schimmelbefall und Morschheit vor

Der Bergriff Imprägnierung bezeichnet im Zusammenhang mit Tischlerarbeiten, die Beschichtung von Hölzern mit Wasser abweisenden Chemikalien, um das Material vor Feuchtigkeitsbefall zu bewahren. Die Chemikalien können entweder durch Spritzen, Streichen oder bei kleineren Holzteilen auch durch Tauchen auf die Oberflächliche aufgetragen werden. Komplizierter Methoden sind Kesseldruck-, Trogsaug- oder Osmoseverfahren.

Feuchtigkeit in Holzbaustoffen kann einige negative Folgen haben. Beispielsweise kann das Holz weich und schließlich morsch werden. Damit verschlechtert sich die Tragfähigkeit des Holzes – Bauteile können brechen und herunterfallen. Mittel zur Imprägnierung werden darum speziell im Bautischler- und Zimmerergewerbe intensiv eingesetzt. Des Weiteren ist von Nässe durchzogenes Holz ein optimaler Nährboden für Schimmel. Der kann von einem befallenen Holzteil im Haus schnell auch auf andere Bauteile übergreifen. Teure Maßnahmen zur Schimmelbeseitigung sind die Konsequenz.

Insbesondere bei Dachböden sollte auf eine gute Imprägnierung von Hölzern Wert gelegt werden. Aufsteigende Wärme und Wasserdampfdiffusion sorgen hier für beste Bedingungen für Schimmelbildung und Fäulnis.