Mit einer Atemschutzmaske Gesundheitsrisiken minimieren!

Die Atemschutzmaske gehört zu der Werkausstattung eines jeden Tischlers. Aber auch Hobby-Heimwerker sollten auf Ihre Gesundheit achten und die Risiken beim Umgang mit Holzstaub nicht unterschätzen. Da dieser im Verdacht steht, Krebserkrankungen auszulösen, ist die Notwendigkeit eines Atemschutzes bei Säge-, Fräs- und Schleifarbeiten stets zu überprüfen.

Vorteile der Atemschutzmaske

Bei Umgang mit sensibilisierenden Hölzern ist besondere Vorsicht geboten: Bei Holzarten, die reich an Inhaltsstoffen sind, kann der Staub zu starken Reizungen der Atemwege und Hautirritationen und Allergien führen. Krebsverdächtige Holzarten mit einem unterschiedlichen Prozentsatz an Schadstoffen sind insbesondere Eiche, Buche, Pitch Pinie, Birke und Teak.

Bei Aufgaben wie dem Parkett-Schleifen und der Parkett-Versiegelung sind die Gefahren noch größer: Befunde der Krebsforschung zeigen, dass unzulässige Mengen an Holzstaub insbesondere in Kombination mit Holzschutzmittel cancerogen sein können. Dies erfordert die Verwendung einer Feinstaubmaske als Atemschutz bei diesen Arbeiten. Weitere Aufgabenfelder, bei denen dies notwendig ist, sind nach den Regelungen für Arbeitsschutz zusammengefasst:

  • beim Wechsel von Filterelementen,
  • beim Einfahren von Silos für Holzstaub,
  • bei der Verarbeitung krebsverdächtiger Holzarten,
  • an Arbeitsorten wie zum Beispiel Handarbeitsplätzen, wo das regelmäßige Staubsaugen nicht möglich ist,

und insgesamt immer, wenn die Staubbelastung in der Luft 2mg/m3 überschreitet. Diese sollte jedoch auch beim Einsatz einer Atemschutzmaske stets in Grenzen gehalten werden. So ist zum Beispiel nach jedem Arbeitsgang mit dem Schleifgerät, den Staub mit einem für diesen Zweck geeigneten Staubsauger zu entfernen. Optimal sollten die verwendeten Maschinen mit einem Staubrückhaltesystem ausgestattet werden.

Weitere Empfehlungen zum Atemschutz

Je nach holzverarbeitender Tätigkeit ist die Überschreitung der Grenzwerte unterschiedlich hoch, was die passende Atemschutzmaske erfordert. Bis zum 10-fachen Grenzwert werden partikelfiltrierende Halbmasken mit der Filterklasse P2 (Modelle 8822, 9322, 8825) empfohlen. Diese gibt es mit und ohne Ausatmungsventil.

Neben dem Einsatz einer Atemschutzmaske sind die Maschinen auf Dichtigkeit, Beschädigungen und Funktionsfähigkeit der Filter stets zu überprüfen. Von trockenen Kehren und Abblasen vom Holzstaub ist es, abzuraten. Empfohlen werden im Industriebereich Staubsauger mit der Klasse M mit einem Sammelvolumen über 50 Liter.

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